Reiseberichte · 12. März 2025 · 29 min

Südthailand mit Kindern – 21 Tage voller Abenteuer

Südostasien hat mich schon immer fasziniert – die Mischung aus exotischer Natur, Tierbegegnungen, leckerem Essen und unglaublich freundlichen Menschen machen das Reisen hier so besonders. Thailand und allgemein Südostasien strahlen auf mich – im Vergleich zu Zentralasien – so etwas liebliches aus. Woran das genau liegt, kann ich gar nicht so genau in Worte fassen. Vielleicht ist es das Zusammenspiel aus dem Duft von Räucherstäbchen, dem köstlichen Essen, der Entspanntheit der Einheimischen, dem immerzu schönen Wetter, den absolut einmaligen Thai-Massagen am Strand, dem Hauch Exotik. Vielleicht auch nur mein persönliches Empfinden.

Nachdem ich nach dem Abitur schon in Bangkok, Nordthailand und auf Koh Samui war, wollten wir dieses Mal mit unseren beiden Kindern (zum Zeitpunkt der Reise 3 und 6 Jahre) den Süden Thailands intensiver erkunden. Der Süden hat im Vergleich zum Norden den Vorteil, dass hier der Fokus auf Stränden, Inselhopping, Natur und Tieren liegt. Der Norden hat kulturell wahnsinnig viel zu bieten und hat mich damals auch sehr beeindruckt. Mit jüngeren Kindern ist der Süden für mich jedoch die bessere Wahl!

Herausgekommen ist eine unvergessliche Reise mit einer perfekten Mischung aus Entspannung, Abenteuer und vielen besonderen Momenten für die ganze Familie.

Erster Stopp: Khao Lak – Muschelketten und Strandschaukeln

Nach einem langen Flug landeten wir in Phuket und fuhren direkt weiter nach Khao Lak bzw. besser gesagt: wir wurden gefahren. Hier hatten wir erst einmal Zeit zum Ankommen (3 Nächte). Die erste Herausforderung: der Jetlag. Aber zum Glück hatten wir hier einige Tage, um uns an das Klima und die Zeitumstellung zu gewöhnen. Warum Khao Lak? Wir wollten nach der langen Anreise ein paar Tage einfach nur entspannen und erst einmal „ankommen“. Phuket erschien uns zu touristisch uns so fiel die Wahl auf Khao Lak, das je nach Hotel nur eine gute Stunde vom Flughafen in Phuket entfernt ist und auch schon auf dem Weg nach Khao Sok, unserer nächsten Station, liegt. Ich hatte vorab etwas Bedenken, dass es auch in Khao Lak recht voll werden könnte, ist es doch ein typischer Ort für Pauschaltourismus und damit eigentlich so ganz und gar nicht unser Ding. Trotz Hauptsaison ging es hier jedoch recht beschaulich zu. Die im Wind klimpernden Muschelketten, die überall an den Bäumen am Strand hingen und die Schaukeln am Strand sorgen für eine wunderschöne Atmosphäre. Ein perfekter Ort zum Ankommen und Akklimatisieren!

Unsere Highlights in Khao Lak:

Restaurantempfehlungen: In Khao Lak gibt es viele kleine Strandrestaurants mit leckerem und günstigem thailändischen Essen. Wir haben uns durch die Klassiker probiert – von Pad Thai bis Mango Sticky Rice. Empfehlen können wir das Nana on the beach, My friend restaurant und das Conor beach restaurant. Im Paradise Restaurant am Poseidon Beach haben wir gut gegessen und für die Kinder gab es ein paar Sandelsachen und Hüpftiere zum Spielen. Praktisch an allen ist, dass man als Eltern in Ruhe essen kann, während die Kinder im Sand spielen. Teilweise gab es auch Strandschaukeln. Barfuß im Sand schmeckt es gleich viel besser!

Hotel Khao Lak: Eden Beach. Würden wir es empfehlen? Eher nicht. Es ist zwar Jammern auf hohem Niveau und hat dem tollen Aufenthalt in Khao Lak keinen Abbruch getan, aber beim nächsten Mal würden wir vermutlich ein anderes Hotel wählen. Warum? Das Frühstück war nicht überragend, die Sauberkeit in den Zimmern war verbesserungswürdig und die Wege im Hotel abseits der Hauptwege nicht besonders gepflegt (das Gesamtpaket hat uns einfach nicht überzeugt). Die hoteleigene Pizzeria mit Blick aufs Meer war jedoch gut und auch der Kaffee im Deli Café sehr lecker. Der Strandabschnitt Khao Lak South Beach, an dem das Eden liegt, ist aber wirklich sehr schön und war auch im Januar nicht zu überfüllt. Deshalb hätten wir im Nachhinein vielleicht das benachbarte Merlin gewählt. Oder aber das JW Marriott am Khuk Khak Beach – scheinbar DAS Hotel in Khao Lak, bei dem man aber etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Da ich mich mit der Hotelauswahl in Khao Lak lange befasst habe, werde ich noch einen extra Blogbeitrag zu Hotels in Khao Lak schreiben.

Khao Sok Nationalpark – Natur pur mit Kindern

Von Khao Lak aus ging es für 2 Nächte weiter in den Khao Sok Nationalpark. Nach einer guten Stunde Fahrzeit waren wir auch schon da. Wir übernachteten im Bliss Hotel, das sich als perfekte Unterkunft erwies – mitten im Dschungel, aber mit ausreichend Komfort für Familien.

Unsere Highlights:

Restaurantempfehlungen: Corner Restaurant (nicht weit vom Bliss Hotel entfernt), Nung House (Highlight für unsere Kids waren die Babykatzen dort und das kleine Mädchen der Besitzerin, mit dem sie auf dem Boden spielten). Hugcup (Eiskaffee).

Hotel Khao Sok: The Bliss Khao Sok Boutique Lodge. Klein, aber fein. Sehr familiär, super freundlicher Empfang, tolles Frühstück und einfache, aber sehr saubere Bungalows mit ausreichend Komfort (angesichts der Lage mitten im Dschungel). In der gesamten Hotelanlage und auf der Terrasse konnte man Affen beobachten – ein lustiger Anblick. Bei der Ankunft standen selbst gebackene Cookies im Zimmer bereit und jeden Morgen konnte man zwischen mehreren Frühstücksoptionen (à la carte) wählen, die sehr liebevoll angerichtet waren. Zusätzlich gab es ein kleines Buffet mit selbstgebackenen Kuchen, Croissants, Pancakes, Säften und Kaffee. Sehr praktisch war der kleine Spielbereich beim Frühstücksbereich, den unsere Kinder gerne nutzten, während wir noch in Ruhe fertig frühstücken konnten. 100% Empfehlung! Top Preis-Leistung!

Tipp: Moskitoschutz nicht vergessen! Gerade abends sollte man sich gut einsprühen, da die Mücken hier sehr aktiv sind (Malaria-Gebiet). Im Gegensatz zu den tagaktiven Stechmücken, die u.a. Dengue-Fieber übertragen, sind die Malaria-Mücken nachtaktiv (from dusk till dawn – von der Abend- zur Morgendämmerung).

Krabi – Traumstrände und Inselabenteuer

Von Khao Sok ging es weiter nach Krabi. Unsere erste Station war Ao Nang, wo wir uns erst einmal von der ca. 2,5-stündigen Fahrt erholten.

Was wir hier gemacht haben:

Restaurantempfehlungen: Im Railay Story in Railay haben wir zur Abwechslung mal Pizza gegessen. Im familiengeführten Restaurant hat der Besitzer unseren Kindern Bananen und kleine Saftüten geschenkt. Wirklich sehr zu empfehlen. Mama’s Kitchen in Ao Nang (einfach und lecker, allerdings direkt an der Straße gelegen). K Café in der Nähe des Mountain Buddha Temple (hier sitzt man in einem schön angelegten Garten im Innenhof).

Hotel Ao Nang: Ban Sainai. Ein wirklich tolles Hotel und eine Oase der Ruhe (im Vergleich zum Trubel in Ao Nang). Herzlicher Empfang mit leckerem blauen Saft (butterfly pea tea). In wenigen Minuten ist man zu Fuß im Ortszentrum von Ao Nang oder mit dem kostenlosen Hotelshuttle. Der Pool ist toll gelegen mit Blick auf die aufragenden Felsen und Palmen. Die Zimmer verteilen sich großzügig über die Anlage und sind im Bungalow-Stil gehalten. Wir hatten zwei Doppelzimmer mit Verbindungstüre, zwei Bäder, eine riesige Terrasse/Veranda über beide Zimmer mit Außenküche, Sitzbereichen und eine Badewanne im Freien. Highlight war die Hängematte! Die Mitarbeiter dort waren sehr herzlich und freundlich und das tägliche Frühstück am angelegten See im Herzen der Hotelanlage wirklich schön. Für die Kids waren die Warane das Highlight, die jeden Morgen von der Frühstücksterrasse aus im kleinen See bestaunt werden konnten. Das Hotel ist muslimisch geführt, weshalb dort kein Alkohol ausgeschenkt wird. Das Frühstück war gut, wenn auch nicht sensationell (das trifft so ziemlich auf alle Hotels auf unserer Rundreise zu). Mein persönliches Highlight war das anlässlich meines Geburtstags liebevoll dekorierte Bett am Vorabend unserer Abreise und das Geburtstagsständchen von den Kellnern mit einem Pancake zum Frühstück.

Tipp: Taxis per Grab bestellen. Hat bei uns super geklappt und es ist viel günstiger als normale Taxis. Laundry-Empfehlung: Wäscherei neben Bina Motorbike (in der Nähe unseres Hotels).


Koh Ngai – Das Paradies auf Erden oder die Malediven Thailands

Nach Krabi begann der aufregendste Teil unserer Reise: das Inselhopping in der Andamanensee. Wir erkundeten einige der schönsten Inseln Thailands. Doch erstmal ein paar Infos zur Anreise: Wir wurden von unserem Hotel in Ao Nang von einem Privatfahrer abgeholt und zum Pak Meng Dock gefahren (Fahrt ca. 2,5 h). Von dort ging es mit einem privaten Longtailboot bei ruhiger See in 40 Minuten nach Koh Ngai. Dachte ich mir anfangs, dass die Anreise sehr anstrengend werden würde, war sie tatsächlich sehr entspannt. Die Anreise ab Pak Meng Dock hat gegenüber Koh Lanta den Vorteil, dass Longtailboote bereits warten und jederzeit starten können. Heisst, man ist nicht an einen Fahrplan gebunden und sehr flexibel. Koh Ngai gehört zusammen mit Koh Kradan und Koh Mook (auch Koh Muk genannt) zu den sogenannten Trang-Inseln. Aufgrund der fehlenden medizinischen Versorgung auf Koh Ngai, zögerten wir anfangs Koh Ngai in unsere Route miteinzubauen, entschieden uns dann aber letzten Endes für 3 Nächte auf der Insel. Sollte man einen Arzt benötigen, so muss man entweder nach Koh Lanta, Koh Mook oder zurück aufs Festland. Zum Glück haben wir keinen gebraucht, aber es ist nie schlecht, sich für den Fall der Fälle vorab zu informieren.

Unsere Highlights:

Restaurantempfehlungen: Thanya Beach Resort. Sehr gut, wenn auch nicht günstig (das trifft allerdings auf die ganze Insel zu).

Hotel Koh Ngai: Thanya Beach Resort. Eine hübsche Hotelanlage mit schönem Baumbestand, einem kleinen Teich mit Waranen und einem Infinity Pool. Uns hat es hier sehr gut gefallen, auch wenn die Zimmer schon etwas in die Jahre gekommen waren und dringend ein „Fresh-up“ bräuchten. Da wir aber sowieso kaum Zeit auf dem Zimmer verbrachten, konnten wir darüber hinwegsehen und genossen die Lage direkt am Meer. Der Mitarbeiter an der Rezeption war unglaublich nett zu unseren Kindern und hat ihnen immer mal wieder eine Kleinigkeit zum Naschen geschenkt. Das Frühstück (mit Blick aufs Meer) war sicherlich kein Highlight, dafür war das Mittag- und Abendessen im Restaurant richtig lecker. Die Lage vom Thanya und den Nachbarhotels fand ich am schönsten, da hier der Strandabschnitt am breitesten ist. Wenn man Richtung Norden läuft, wird der Strand zunehmend schmaler und ist bei manchen Hotels gar nicht mehr vorhanden. Auch wenn uns das (frisch renovierte) Coco Cottages von außen besser gefallen hat als das Thanya, so hätte ich aufgrund des fehlenden Strandes und der Lage nicht tauschen wollen.

Ko Phi Phi – Maya Bay & noch viel mehr

Standen die meisten Orte und Inseln unserer Rundreise relativ schnell fest, so waren wir uns bei Koh Phi Phi sehr unsicher. Hört man doch so viel negatives von der einstigen Backpacker-Insel: Massentourismus, Partytouristen, Müllprobleme. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns letztendlich für 3 Nächte auf Koh Phi Phi. Wie sich herausstellte eine gute Entscheidung! Die Anreise von Koh Ngai aus allerdings war alles andere als entspannt. Angefangen bei einer 2-stündigen Verspätung unseres Speedboots über 2 Motorschäden (erster Motorschaden auf dem Boot von Koh Ngai nach Koh Lanta, zweiter Motorschaden von Koh Lanta nach Koh Phi Phi) bis hin zu fehlendem Gepäck bei Ankunft in Tonsai auf Koh Phi Phi. Ärgerlich, aber am Ende ist alles nochmal gut gegangen. Wir sind zwar verspätet, aber gut im Hotel angekommen und das fehlende Gepäck haben wir auch wieder bekommen. Manchmal läuft eben nicht alles nach Plan.

Unsere Highlights:

Restaurantempfehlungen: Oasis (fancy Einrichtung), Thai Sea (sehr freundlich!), Patlung – alle im kleinen Dorf hinter dem Saii. Toll soll auch die Camel Rock Bar sein (für Drinks und Cocktails). Haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft.

Hotel Koh Phi Phi: Saii. Hier fiel uns die Entscheidung anfangs schwer, da es auf Koh Phi Phi gefühlt entweder ziemlich in die Jahre gekommene und schlecht bewertete Hotels oder aber relativ teure Hotels gibt. Mit der Wahl des Saii waren wir sehr zufrieden. Von Tonsai Pier circa 40 Minuten mit dem Speedboot entfernt und an einem Privatstrand gelegen, geht es hier relativ ruhig zu. Zum Baden ist der Strand vor dem Hotel allerdings nicht so gut geeignet, da er stark von Ebbe und Flut beeinflusst wird. Uns hat das nicht gestört, da die Kinder gerne im Pool geplantscht haben und wir bei unseren Ausflügen auch an anderen Stränden waren. Wir hatten einen neu renovierten, sehr schönen Bungalow. Die komplette Anlage war wirklich schön und sehr gepflegt (u.a. gab es Pomelo-Bäume). Das Frühstück mit Blick auf Meer war auch sehr ordentlich. Gut gefallen hat uns das kleine hinter dem Hotel gelegene Dorf mit vielen netten Restaurants, Touranbietern und Massagesalons. Hinter dem Dorf konnte man über eine Brücke, vorbei an Mangrovenwäldern weiter zum Loh Lana Bay laufen. Oft hört man ja, Koh Phi Phi sei inzwischen eine Tourismus Hochburg und keine Reise mehr wert. Das können wir so überhaupt nicht bestätigen. Ich denke, es steht und fällt mit der Lage der Unterkunft. In Tonsai selbst trifft dies definitiv zu, weshalb man Tonsai getrost „links liegen lassen kann“.

Tipp: Wenn ihr nicht auf Party steht und es gerne etwas ruhiger haben möchtet, dann sucht euch ein Hotel, das nicht in Tonsai, sondern etwas abgelegener ist. Dort geht es viel beschaulicher zu. Tonsai haben wir nur am Ankunfts- und Abreisetag kurz besucht – das hat uns gereicht :)!

Speedboot-Transfers sind oft chaotisch. Unser Gepäck landete bei einer Etappe aus Versehen auf der falschen Insel, was für einiges an Aufregung sorgte. Fähren oder Longtailboote sind die bessere Wahl! Allerdings verkehren nicht zwischen allen Inseln Fähren. Deshalb: Route am besten vorher danach planen.

Ko Yao Yai – Der perfekte Abschluss

Nach den letzten zwei wilden Speedbootfahren lief diesmal alles nach Plan. Von Koh Phi Phi fuhren wir über Railey, Ao Nang und Koh Yao Noi zum Chong Lard Pier auf Koh Yao Yai. Von hier brachte uns ein Shuttle zum Hotel (30 Minuten Fahrt).

Unsere letzten 4 Nächte verbrachten wir auf Ko Yao Yai, einer ruhigeren Insel abseits der Massen. Nach dem touristischeren Koh Phi Phi genau die richtige Insel. Wir haben versucht, eine gute Mischung aus touristischen und weniger touristischen Orten zu finden, was uns ganz gut gelungen ist. Auch wenn wir vor den Kindern gerne abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs waren, so ist uns mit Kindern eine gewisse Infrastruktur gerade im Hinblick auf medizinische Versorgung sehr wichtig.

Unsere Highlights:

Restaurantempfehlungen: Isaan Fine (wahnsinnig leckeres Essen, viel Auswahl, schöne Location, etwas Wartezeit einplanen, wenn man zu typischen Essenszeiten kommt): vom Hotel aus gut fußläufig erreichbar – aus dem Hotel raus und dann links ein Stück den Berg hoch. Das Isaan Fine gibt es auf der Insel übrigens mehrmals. Im Hotel selbst ist das Saaitara am besten (zudem hat man hier den schönsten Ausblick).

Hotel Koh Yao Yai: Santhiya Resort and Spa. Der krönende Abschluss unserer Reise und definitiv das Highlight unter den Hotels. Die Lage auf dem Berg, der Infinity-Pool, die liebevoll aus Holz gestaltete Hotelanlage mit bis ins kleinste Detail durchdachten Dekoelementen aus Holz, der Blick beim Essen aufs Meer und die Insel, unser Balkon mit Badewanne und fantastischem Ausblick, der tolle Indoor-Spielbereich (unsere Kinder haben ihn geliebt!) und nicht zuletzt das Spa (Weltklasse!) ein absoluter Traum. Man muss allerdings wissen, dass es sich um eine riesige Hotelanlage handelt mit weiten Wegen, weshalb man auf einen Hotel-Shuttle zum Zimmer und den verschiedenen Bereichen angewiesen ist. Für uns von der Lage her das schönste Hotel auf Koh Yao Yai (wir sind an vielen anderen Hotels bei unserer Inselerkundung vorbeigefahren), in dem sich die vielen Hotelgäste gut verteilen. Der Strand beim Hotel war für uns allerdings nicht der schönste auf unserer Reise, aber zum Plantschen im Meer, Buddeln im Sand und Muscheln suchen völlig ausreichend.

Tipp: Ko Yao Yai ist ideal für Familien, die Entspannung suchen. Es gibt weniger Trubel als auf anderen Inseln, aber dennoch genug zu entdecken. Koh Yao Yai zählt in der Andamanensee sicherlich noch zu den Geheimtipps. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir uns noch die Nachbarinsel Koh Yao Noi angeschaut (kann man gut als Tagesausflug machen). Koh Yao Yais Reiz besteht für mich in seiner Ursprünglichkeit. Man muss allerdings wissen, dass es dort ein massives Müllproblem (wie auf vielen Inseln) gibt. Die Insel ist muslimisch geprägt, weshalb es dort viele Moscheen, aber keine buddhistischen Tempel gibt.

Tipp Abreise: Wenn ihr so wie wir von Koh Yao Yai nach Phuket reist, dann kann ich euch den hoteleigenen Speedboot- und Shuttle-Service sehr ans Herz legen. Zwar minimal teurer als mit einem „normalen“ Speedboot, aber dafür tausendmal mehr convenient. Hier wird euer Gepäck zum hoteleigenen Pier gebracht, das Speedboot wartet dort bereits auf euch und ihr müsst nur noch einsteigen. Nach ca. 30 Minuten Fahrt erreicht ihr das Pier Ao Po Grand Marina auf Phuket und werdet von dort mit dem Shuttlebus direkt zum Flughafen gefahren – bequemer gehts nicht!

Fazit: Thailand mit Kindern – Ein Traum!

Diese Reise hat uns gezeigt, wie vielfältig und kinderfreundlich Thailand ist. Von Dschungelwanderungen über Tempelbesuche bis hin zu traumhaften Stränden – es gab jeden Tag etwas Neues zu entdecken.

Besonders toll für Familien:

Würden wir es wieder tun? Definitiv!

Habt ihr Fragen oder plant selbst eine Reise nach Südthailand mit Kindern? Schreibt mir in die Kommentare! Ich freue mich, von euch zu hören! 

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10 Kommentare

  1. Thomas

    Wow, super Reisebericht! Hat mir sehr geholfen! Vielen Dank 😊

  2. Johanna

    Hallo

    Ganz toll! Da wächst meine eigene Vorfreude auf unsere Reise mit zwei Jungen im selben Alter. Danke für die Tipps!
    Frage: wie habt ihr es mit Laufen (bzw. nicht selbst laufen) des Kleinen in den Naturgebieten gehandhabt? Getragen? Hast du hierfür noch ne Empfehlung? Danke!

    1. Janine

      Hallo, danke 😉 und sorry für die späte Antwort. Da sich unser Kleiner ein paar Wochen vor dem Flug den Fuß gebrochen hat, haben wir die Babytrage mitgenommen und ihn tw. am Strand oder wenn er nicht mehr konnte, getragen. Hat gut funktioniert. Nicht so sperrig wie eine Kraxe oder Kinderwagen und ging in diesem Alter gerade noch so ;). Mein Tipp erreicht dich vermutlich schon zu spät, oder?

  3. Victoria

    Hi Janine, schöne Route. Wie habt ihr es mit den Fahrten gemacht; habt ihr sie vor Ort gebucht oder schon vorher? Habt ihr Empfehlungen für Fahrer? Hattet ihr Kindersitze mit?

    1. Janine

      Hallo, vermutlich erreicht dich meine Antwort schon zu spät? Haben gute Erfahrungen mit Mun Lanta, Rung Ontour Khao Lak und Go Travel Phuket (für den Tagesausflug im Khao Sok NP) gemacht. Habe alle Fahrten, um von Hotel A nach Hotel B zu kommen, schon von Deutschland aus gebucht. Nein, hatten keine Kindersitze dabei, sondern bei der Buchung gesagt, dass wir zwei Kindersitze brauchen.

  4. Yacine

    Hallo, wir planen dieses Jahr auch den Süden Thailands mit unseren beiden kleinen Kindern zu bereisen. Da wir auch Inselhopping machen möchten habe ich mich gefragt, wie es mit Rettungswesten für Kleinkinder aussieht. Hattet ihr eigene dabei auf eurer Reise oder gab es vor Ort bei den Bootsanbietern welche?
    Der Reisebericht ist übrigens super und hilft mir bei unserer Reiseplanung sehr 🙂
    Viele Grüße

    1. Janine

      Hallo, das freut mich! Bitte entschuldige die späte Antwort. Es gab wohl technische Probleme, weshalb ich keine Benachrichtigung bekommen habe. Habe welche in Deutschland gekauft und mitgenommen für die Kinder. Auf den Booten gibt es so gut wie nie welche für Kinder und uns war wichtig, dass sie auch sicher sind. Man hört ja leider immer wieder von Speedbooten, die sinken. Hatte so ein besseres Gefühl! Wie war eure Reise? Viele Grüße

  5. Sabrina

    Hallo ich hab eine Frage so khao Lak wie war es denn dort und hast du ne Hotel Empfehlung ?
    Lg Sabrina

    1. Janine

      Uns hat Khao Lak wirklich gut gefallen. Hatte (wie in meinem Blogartikel geschrieben) vorab etwas Bedenken, dass es ein typischer Pauschaltouristenort ist, aber das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Zum Ankommen und Akklimatisieren nach der langen Anreise definitiv top. Wir waren im Eden. Das würde ich nicht mehr buchen. Das benachbarte Merlin sah toll aus. Der Strandabschnitt, an dem wir waren (und an dem auch das Merlin liegt), ist wirklich schön und nicht überlaufen. Ansonsten soll das J.W. Marriott am Khuk Khak Beach richtig toll sein (dafür muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen).

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